
„Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus“, „Illegale“, „Papierlose“, „Statuslose“ sind Bezeichnungen für eine Gruppe, die es eigentlich per Gesetz nicht geben dürfte. Ihr Aufenthalt in dieser Stadt, in diesem Land ist nicht legal, da ihnen dazu die notwendigen Papiere fehlen.
Eine Kommune kann in ihrem sozialen Auftrag jedoch die Augen nicht vor der Tatsache verschließen, dass diese Menschen gleichwohl existieren, dass sie überall in Deutschland – so auch in München – leben, lieben, arbeiten, krank werden, verzweifelt sind, Hoffnungen auf ein besseres Leben haben und meist bitter enttäuscht werden. Die Gruppe der Menschen ohne legalen Aufenthaltstitel umfasst alle Altersklassen und Bildungsstufen, Männer, Frauen, Familien und Kinder.
Expertenschätzungen zu Folge leben in München zwischen 30.000 und 50.000 erwachsene Personen und auch mehrere hundert Kinder in der Illegalität.
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